AKTIVITÄTEN


Das Märchenmuseum

Die Gemeinden Alvesta, Ljungby und Älmhult bilden eine echte Märchenregion und bieten interessante Ausflugsziele für die ganze Familie. Hier gibt es einen Zauberberg und eine Riesenschlucht, Opferquellen und den See des Wassermanns, Burgruinen und Wandhütten, Drachenschätze und verzauberte Bäume, Mordstätten und verwunschene Herrenhäuser. Inmitten dieser Märchenregion liegt das Märchenmuseum von Ljungby (Sagomuseet), das die mündliche Erzähltraditionen unseres Landes lebendig erhält. Museumsbesuche und Führungen für Gruppen können im Hotel Terraza gebucht werden. In den Sommermonaten werden bei entsprechender Nachfrage auch Erzählnachmittage und Führungen auf Englisch und Deutsch durchgeführt.

Auf Wunsch erhalten Sie von uns nähere Informationen.

 
 
Ljungbys Geschichte

Seit Urzeiten sind Menschen auf dem Fluss Lagan an Ljungby vorbeigefahren, und bereits im 11. Jahrhundert beschlossen zwei Wikinger, auf der mit Heidekraut bewachsenen Ebene zu siedeln. Diese beiden Wikinger waren Astrad und sein Sohn Götrad, deren Denkmal heute auf dem großen Markt in Ljungby steht. Hier, sagte Astrad zu Götrad, an dieser Stelle wollen wir uns niederlassen. Hier gibt es genügend Wild und Vögel und Lachs in riesigen Mengen. Hier bauen wir unser Dorf, und weil es mitten im Heidekraut (schwedisch Ljung) steht, soll es Ljungby heißen.

Anedere sind jedoch der Meinung, dass die Geschichte von Ljungby erst viel später begann, nämlich im 17. Jahrhundert, als Markt, Gerichtsplatz und Gasthof hierher verlagert wurden. Der Gasthof Ljungby Gästgivaregård wurde damals von der bekannten Wirtin Märta Ljungberg (1657-1741) geführt, die den Reisenden, die durch Ljungby kamen, Unterkunft und Essen bot. Sie betrieb den Gasthof 55 Jahre lang und wurde eine sehr wohlhabende Frau. Schon zu Lebzeiten spendete sie viel Geld für Arme und andere bedürftige Bürger der Stadt. In ihrem Testament vermachte sie ihr gesamtes Vermögen den Armen von Ljungby und den umliegenden Gemeinden. Außerdem wurde ein Märta-Ljungberg-Stipendium eingerichtet. Ihrer Großzügigkeit und christlichen Nächstenliebe wird an vielen Orten der Stadt heute noch gedacht. So wurde unter anderem eine Straße nach ihr benannt und am Alten Markt von Ljungby (Gamla Torg) ist heute noch der Gasthof erhalten, der die Zeit widerspiegelt, in der sie die Gäste der Stadt mit offenen Armen empfing. Auf diesem Platz trafen übrigens auch 1857 einige wohlhabende Bürger der Stadt an einem Markttag auf ein junges Mädchen mit einer wundervollen Stimme. Sie waren von ihrem Gesang so berührt, dass sie beschlossen, eine Gesangsausbildung für sie zu bezahlen. Dieses Mädchen hieß Kristina Nilsson und wurde später eine weltberühmte Opernsängerin. Zu ihrem Andenken wurde ein Denkmal errichtet, das heute im Järnvägsparken steht und ein Stipendium geschaffen, das jährlich an einen begabten Musiker oder Sänger verliehen wird.

Mehr darüber können Sie auf www.ljungby.se

Das Ljungbergmuseum

Dieses Museum und die dazugehörige Stiftung wurden von Sven Ljungberg und AnnMargret Dahlqvist-Ljungberg gegründet. Sie überließen das Gebäude sowie einen Großteil ihrer künstlerischen Arbeiten der Stiftung. Außerdem wurde die Gesellschaft Freunde des Ljungbergmuseums gebildet, die sich zusammen mit der Stiftung dafür einsetzt, dass die Sammlungen der Öffentlichkeit stets zugänglich sind und Einzelpersonen und Gruppen heute und in Zukunft das Museum besuchen können. Ein Museum, das das Leben und die Arbeit von Sven Ljungberg und AnnMargret Dahlqvist-Ljungberg als Künstler, Schriftsteller und Gesellschaftskritiker zeigt, ist auch für zukünftige Generationen wichtig, denn es umfasst und dokumentiert einen wichtigen Abschnitt unserer Geschichte.

Ein Besuch in diesem Museum, das im Zentrum von Ljungby naturschön am Fluss Lagan gelegen ist, ist nur zu empfehlen.

 





 

 

 


 
Hotel Terraza Stora Torget 1, SE-341 30 Ljungby
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